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Froyo Update für das HTC Desire
Last Updated on Donnerstag, 5 August 2010 07:13 Written by Martin Donnerstag, 5 August 2010 07:13
Seit letztem Wochenende hat der Roll-Out des Android 2.2 (Froyo)-Updates für das HTC Desire begonnen. Besitzer von Provider-unabhängigen HTC Desire Geräten werden benachrichtigt, sobald ein Over-the-Air-Update zum Download zur Verfügung steht.
Die Highlights im Überblick:
- alle Android 2.2.-Funktionen
- Ergänzungen zur erweiterten HTC Sense-Version
- Videoaufnahmen mit 720p (Auflösung von 1280×720 Pixeln)
- HTC App Share Widget
- umfangreichere Anrufer ID
- verbesserte, mehrsprachige Tastatur
- HTC Sync mit der Option, Musik mit iTunes zu synchronisieren
Navigation kostenlos auf Android-Geräten
Last Updated on Freitag, 11 Juni 2010 12:10 Written by Martin Freitag, 11 Juni 2010 12:10
Mit der neuen Navigationsfunktion in Android Maps steht ab sofort eine zusätzliche Online-Navigation mit deutscher Sprachausgabe zur Verfügung, welche in meinem Kurztest auch schon recht ordentlich funktionierte: Die Routenplanung entspricht der bereits bekannten von Google. Statt einer statischen Anwendung werden jedoch während der Navigation sowohl Bildschirm- als auch Sprachhinweise ausgegeben. Die Sprachausgabe erfolgt zwar in einer mäßig angenehmen synthetischen Sprache, erfüllt jedoch seinen Zweck und ist klar verständlich. Weicht man von der geplanten Strecke ab, wird die Route rasch neu berechnet. Alternativ kann man bei Staus auch der Software die Steuerung überlassen und per Knopfdruck einen Umleitungsvorschlag erhalten.
Die Routeneingabe erfolgt über Google Maps. Hierbei wird bei der Eingabe der Adresse auch gleich das Adressbuch durchsucht, so dass man bei bekannten Adressen nur die ersten Buchstaben manuell erfassen muss. Alternativ können aber auch Begriffe wie Restaurant, Tankstelle usw. eingegeben werden – als Suchergebnis erhält man so eine Liste der POIs in der direkten Umgebung. Die Berechnung der Route ist in ca. 10-15 Sekunden erledigt und entsprach bei allen eingegebenen Routen eigentlich der optimalen Tour.
Die Kartendaten stehen für Deutschland und einige europäische Länder ab sofort kostenlos zur Verfügung. Da es sich jedoch um eine reine Online-Lösung handelt und hierfür konstante Internetverbindung bestehen muss, dürfte die Navigation nur im Inland in Verbindung mit einer Daten-Flatrate sinnvoll sein. Dort leistet sie aber ordentliche Arbeit – und trotz GPRS Geschwindigkeit konnte ich zu keiner Zeit das Nachladen von Karten durch weiße Flecken erkennen.
Ergänzt wird das Ganze um hauseigene Google-Features wie Satellitenansicht, der Anzeige von POI (z.B. Tankstellen, Parkplätze, …) oder der Verkehrsdichte, wobei ich die Zuverlässigkeit der Anzeige der Verkehrsdichte wegen komplett freier Straßen nicht testen konnte. Ebenfalls ist leider die Ansicht per StreetView für Deutschland nicht zu testen, da dieses Feature noch nicht freigeschaltet ist und auf Grund der Datenschutzthematik ohnehin auf wackligen Beinen steht.
Für alle, die oft zum Navigationsgerät greifen müssen, ist die momentane Ergänzung sicherlich noch kein Grund, das Navigationsgerät aus dem Auto zu verbannen. Wer jedoch nur ab und zu den richtigen Weg finden möchte, findet mit der Google Maps Navigation bereits in der Beta-Version eine recht gut funktionierende und vor allem vollkommen kostenlose Navigations-App.
Ach ja … Die Navigation steht ab sofort für alle Android-Geräte ab Version 1.6 kostenlos zur Verfügung.
Schlagwörter:Android, google, navigation, sprachausgabe | Posted under Android, Handy | 1 Kommentar
T-Mobile bringt die WM 2010 live aufs Handy
Last Updated on Freitag, 14 Mai 2010 07:45 Written by Martin Freitag, 14 Mai 2010 07:45
Die Telekom bietet Ihren Mobilfunkkunden die Live-Übertragung aller 64 WM-Spiele inklusive Vor- und Nachberichterstattung.
Der Dienst startet in Kürze bei der Telekom mit dem FIFA WM 2010 Paket von MobileTV. Interessierte erleben rund um die Uhr Spielzusammenfassungen und Berichte zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010TM auf ihrem MobileTV-fähigen UMTS Handy.
Das Wichtigste im Überblick:
- Das FIFA WM 2010 Paket von MobileTV ist in Kürze für monatlich 4,95 € (brutto) / 4,16 € (netto) verfügbar.
- Schnuppern mit dem Tages-Ticket für 1,95 € (brutto) / 1,64 € (netto): 24 Stunden Zugriff auf das FIFA WM 2010 Paket. Der Tageszugang ist wie das Abo buchbar. Jedoch kann der Tageszugang nicht mit dem iPhone 3G/3GS genutzt werden.
- Voraussetzung für die Nutzung ist ein MobileTV-fähiges UMTS-Handy
- Das FIFA WM 2010 Abo endet automatisch am 31. Juli 2010, ohne das der Kunde kündigen muss. Das Abo kann aber auch davor jederzeit gekündigt werden und endet dann mit dem Kalendermonat.
So finden Sie den Weg zum FIFA WM 2010 Paket:
- Das FIFA WM 2010 Paket von MobileTV ist für alle buchbar, unabhängig von Vertragsart und Tarif.
- Eine SMS mit TV an die kostenlose Kurzwahl 2992 und dem Link zum mobilen Portal folgen. Dort können Sie das FIFA WM 2010 Paket von MobileTV buchen.
- Mit einem iPhone oder Android Phone, einfach im App Store bzw. Android Market™ „MobileTV“ eingeben und die App kostenlos runterladen. Mit der App kann das FIFA WM 2010 Paket einfach dazugebucht werden.
Meine Woche mit dem HTC Desire
Last Updated on Donnerstag, 6 Mai 2010 10:07 Written by Martin Donnerstag, 6 Mai 2010 10:05
Vor einer Woche war es endlich soweit: Nachdem die Liefersituation nahezu hoffnungslos schien, trafen letzten Donnerstag unerwartet doch einige Desire ein… also: Tschüss Xperia X10, es war eine schöne Zeit – auch wenn Du mich beim Telefonieren manchmal geärgert hast – denn Dein Touchscreen schaltet beim Telefonieren nicht ab, was zu unerwünschten Ergebissen führt. Aber schlau von Dir, diesen Fehler bis zu meinem letzten Bericht über Dich zu verbergen … nun aber zu meiner neuen Desiré.
Von außen sehr hochwertig, aber dennoch recht unscheinbar wirkt es. Spreche ich mit anderen über das Gerät, ist die erste Reaktion in den meisten Fällen eine überraschend negative (was sich jedoch in allen Fällen nach wenigen Minuten in Begeisterung wandelt) – wahrscheinlich stammt das wohl recht schlechte Image bei einigen auch, weil diese bei HTC fälschlicherweise sofort an Windows Mobile denken. Aber weit gefehlt – beim Desire handelt es sich zum einen nicht um das erste Android-Gerät aus dem Hause HTC, zum anderen sogar um eines mit der aktuellsten Adroid-Version 2.1 – und die Unterschiede zu den Vorgängerversionen sind nochmals spürbar und bieten deutlich mehr Komfort.
Touchscreen und Bedienung: Der 9,4 cm große Bildschirm mit einer phantastischen Auflösung von 480×800 Pixel stellt alle Inhalte hell und deutlich mit einer bestmöglichen Auflösung dar. Die kapazitive Touchscreen reagiert perfekt auf jegliche Steuerbefehle oder Tastatureingaben – auch wenn ich die Touchscreen selbst als “identisch” zum Komfort eines iPhone bezeichnen würde, hörte ich von anderen, dass diese mit der des Desire noch besser zu Recht kommen. Grund dafür dürfte wohl die übersichtlichere Tastatur und der bessere Kontrast sein. Weiterer Bonuspunkt: Texte können schnell erfasst werden, da das Desire ab dem ersten eingegebenen Buchstaben Wortvorschläge gibt, welche dann durch Betätigen der Space-Taste einfach übernommen werden. Dabei merkt sich das Desire übrigens nicht nur eigene Worte, sondern auch Textmuster. Für das Wort “Willkommen” ist z.B. die Eingabe “Willk” ausreichend – der Rest wird automatisch vervollständigt. Dank der neusten Android-Version 2.1 unterstützt das Desire auch Multitouch – so können z.B. mit zwei Fingern vergrößert oder verkleinert werden.
Betriebssystem: Ich habe vor ein paar Tagen gelesen, dass es im Computer-Bereich “gute” Lösungen gibt, da z.B. mit Linux ein offenes und günstiges Betriebssystem zur Verfügung steht. Bei Handys, so weiter, gibt es nur “böse” Lösungen, da alles zu sehr kommerzialisiert sei. Ich sehe das zwar nicht ganz so, aber halte Android trotz einiger Vorbehalte gegenüber Google, welche viele vorbringen, für das momentan offenste Betriebssystem mit äußerst überzeugender Leistung und viel Potential.
Software: Hier hat HTC eine sehr gute Arbeit gemacht. Neben den in Android mitgelieferten Funktionen bietet das HTC bereits eine erstaunlich umfangreiche und optisch sehr gute Ausstattung – und das ist übrigens auch der Unterschied zum Xperia, bei welchem nach den ersten HTC-Eindrücken das Xperia wie Flickwerk anmutet. So stehen bei HTC bereits bei Auslieferung zahlreiche Widgets zur Verfügung. Bei Widgets handelt es sich um “Mini-Anwendungen”, welche direkt auf der Homescreen ausgfeührt werden. Egal, ob man sich auf der Homescreen das aktuelle Wetter, Termine, Uhr, Kontakte oder den Musikplayer anzeigen möchte – für jeden Bedarf gibt es eine Lösung, bei welcher man in den meisten Fällen noch aus mehreren Designs auswählen kann. Auch weitere HTC-Entwicklungen sind durchdacht und sehr überzeugend. Der Friend-Stream stellt zum Beispiel einen einheitlichen Client für Facebook, Twitter und Flickr dar. Nachrichten im Netzwerk werden so in einem einzigen Client verwaltet. Sehr erfreulich ist in allen Situationen auch die enorme Geschwindigkeit: Das Öffnen von Apps erfolgt ohne die kleinste Zeitverzögerung – und auch der Aufruf von Web-Seiten erfolgt dank des mitgelieferten Browsers in rasanter Geschwindigkeit. Weitere Funktionen runden das Desire ab – wird das Desire zum Beispiel beim Klingeln in die Hand genommen, verringert sich die Lautstärke des Klingeltons – wird es aufs Display gelegt stellt es komplett auf lautlos.
Telefon: Die Telefonfunktion wird über den Touchscreen gestartet. Gewählt wird entweder über das Telefonbuch oder die Tastatur. Um Einträge im Telefonbuch zu finden, tippt man einfach auf die an den Ziffern zugehörigen Buchstaben. Um z.B. den Eintrag “stolz” zu finden, wird einfach 78659 eingegeben. Die entsprechenden Vorschläge werden ab der ersten Eingabe immer angezeigt – das spart Zeit und ist deutlich bequemer als die Suche über eine QWERTZ-Tastatur.
Kamera: Das Desire bietet eine 5-Megapixel-Kamera mit Videoaufnahme-Funktion. Diese liefert meines Erachtens äußerst gute Ergebnisse. Auch hier wieder ein wirklicher Fortschritt im Vergleich zum Xperia: Obwohl das Xperia 8 Megapixel bietet, wird jeder mit der Kamera des HTC sicherlich zufriedener sein: Zum einen kann der Blitz auf Automatik gestellt werden (bei Xperia muss dieser manuell aktiviert werden) – zum anderen ist dieser auch deutlich heller und leuchtet Aufnahmen im dunkeln recht gut aus. Auch die Öffnungszeiten sind deutlich besser: Braucht das Xperia eine gefühlte Ewigkeit zum Start der Kamera-Applikation, steht diese beim Desire innerhalb ca. 1,5 Sekunden zur Verfügung.
Musik: Der integrierte Musikplayer ist übersichtlich und kann per Widget auf den Homescreen gestellt werden. Am Sound beim Hören der Musik über das Headset ist absolut nichts zu bemängeln – über den integrierten Lautsprecher schauts jedoch anders aus: Dünner Klang und zu leise. Da wäre mehr drin gewesen.
Akku: Dass jedes 30-Euro Handy die vielfache Stand-By Zeit hat als aktuellste Hightech-Geräte ist bekannt – und damit muss man sich auch beim HTC anfreunden. Das Gerät bringt einen über den Tag – aber nach 14-20 Stunden ist dann Schluss und wir werden beide müde.
Fazit: Hätte ich zuerst meine kleine Desiré getestet und danach das Xperia, wäre mein Xperia Bericht sicherlich etwas negativer ausgefallen – denn das HTC Desire kann alles, bietet eine ”runde” Gesamtlösung und stellt meines Erachtens aktuell definitiv das beste auf dem gesamten Mobilfunkmarkt erhältliche Gerät dar. Somit fällt es mir ehrlich gesagt schwer, neben dem zu leisen Lautsprecher einen weiteren Fehler zu finden… Für jeden, der Spaß an Technik hat und sich ein Gerät in dieser Preisklasse leisten möchte, gibt es meines Erachtens momentan keine andere Wahl als das Desire.
Die schlechte Nachricht für mich jedoch: Ein Hersteller aus Korea meint, unbedingt ein neues Betriebssystem auf den Markt bringen zu müssen … und ich bin ja sooo gespannt auf Bada im neuen Samsung Wave. Also heißt es bald Abschied nehmen.
Meine Woche mit dem Sony Ericsson Xperia X10
Last Updated on Mittwoch, 21 April 2010 09:35 Written by Martin Mittwoch, 21 April 2010 09:11
Es war eine schöne Zeit. Für über ein Jahr war das iPhone mein Begleiter in vielen Bereichen des täglichen Lebens. Doch dann der erste Vertrauensbruch im Dezember: Mein Lebensabschnittspartner weigerte sich, etwas anderes als einen Apfel im Display anzuzeigen. Nach Wiederherstellung und neuer Einrichtung nur wenige Monate später das Gleiche: Ein Apfel im Display – mehr nicht … Grund genug, einmal darüber nachzudenken, ob es auch andere Mobilfunkgeräte gibt … und überhaupt hatte ich den Eindruck, dass wir zwar noch Freunde sind, uns aber irgendwie auseinander gelebt haben.
An meinem nächsten Handy hatte ich recht wenig Freude. Das Palm Pre meldete nach der Einrichtung, dass ein Update zur Verfügung steht. Nach Download und Installation hatte ich dann vor mir links ein iPhone liegen, welches nur noch einen Apfel anzeigt und auf der rechten Seite einen Palm Pre, welches nur noch das Palm Logo im Display anzeigen wollte – ein druchaus schlechter Start für eine gemeinsame Zukunft … und außerdem hast Du mir für einen Vielschreiber zu kleine Tasten, mein lieber Pre. Dann mal lieber das 1450ste Gerät, welches in den Medien als iPhone Killer bezeichnet wird: Das Sony Ericsson Xperia X10.
Mein ganz subjektiver Test: Das Design ist sehr gut gelungen. Das Android Betriebssystem hat sich in den letzten Monaten extrem entwickelt. Auch wenn einige anderes behaupten, sehe ich in der Touchscreen-Steuerung keinen Unterschied zu der vorbildlichen Bedienung eines iPhone. Leichte Bewegungen mit dem Finger führen exakt die Befehle aus, welche ausgeführt werden sollen. Das Schreiben von Texten fällt sehr leicht. Dabei reagiert das Gerät mit seinem Snapdragon Prozessor auch recht schnell. Lediglich die Multitoch-Bedienung, mit welcher z.B. Internet-Inhalte gezoomt werden können, vermisse ich ein wenig – allerdings auch nur, bis ich im sehr umfangreichen Market den Browser xScope GL entdecke, welcher den Zoom mit einem Finger möglich macht.
Eine ganz neue Erfahrung ist das hochauflösende Display, welches auch kleinste Internet-Inhalte noch kristallklar anzeigt. Sehr angenehm ist auch, dass das Gerät fast komplett individuell umzugestalten ist – verschiedenste Templates für die Home-Screen sind z.B. im Market erhältlich. Auch für den Empfang und Versand von E-Mails gibt es verschiedenste Programme - und hierin liegt eigentlich auch der Hauptunterschied zum iPhone, welches ohne Jailbreak nur sehr wenig Individualismus zulässt. Android ist eben doch mehr ein Betriebssystem und keine feste Betriebslösung – und das gibt zumindest bei mir im Test mächtig Pluspunkte.
Zwei Features möchte ich in der Zukunft schon jetzt nicht mehr missen, welche ich erst jetzt von meinem neuen Freund Xperia kennengelernt habe: Zum einen bietet der Homescreen eine Schnell-Informationsleiste – kommen neue E-Mail oder SMS an, steht ein Termin an oder gibt es andere Ereignisse, ist dies sehr schnell am Symbol in der Infoleiste erkennbar – danach muss diese einfach vergrößert werden, um weitere Details angezeigt zu bekommen. Die nächste überaus interessante Funktion erleichtert die Eingabe von Texten: Über der Tastatur werden immer 6-10 Wortvorschläge angezeigt. Dabei lernt das Gerät ständig mit. Tippe ich z.B. nach ca. einer Woche Nutzung jetzt ein c kommt bereits der Wortvorschlag “cafetelia” – ein Klick auf das Wort genügt und das Gerät setzt sowohl das Wort als auch einen Leerschritt automatisch ein – das spart Zeit und ist sehr komfortabel gelöst.
Noch ein Wort zur Kamera: Sehr gute Aufnahmen, aber zu langsam – Das Öffnen der Kamera-Applikation dauert fast 3 Sekunden, bis dann nach Klick ein Bild gemacht wird, ist nochmal eine Sekunde vergangen – gerade bei der Kamera sollte eine schnellere Reaktionszeit für Schnappschüsse gewährleistet sein. Des Weiteren kann der LED Blitz nur an- und ausgeschaltet werden – ein Automatikblitz ist in der aktuellen Version leider nicht möglich. Sony Ericsson hat jedoch schon ein Update angekündigt, welches zumindest die langsame Reaktionszeit lösen wird.
Wo Licht ist, ist aber auch Schatten – da macht das X10 keine Ausnahme:
Das X10 ist äußerst hochwertig verarbeitet und liegt gut in der Hand – anscheinend hat Sony Ericsson jedoch bewusst darauf verzichtet, einen auch vernünftigen Lautsprecher in seinem Flagschiff zu integrieren. Dieser ist recht leise, kratzig, schäppernd – die Qualität eines fast zwei Jahre alten W580 Mittelklasse-Handy wird bei Weitem nicht erreicht. Auch in puncto Bereitschaftszeit muss man sicherlich Zugeständnisse machen, was jedoch bei allen Geräten dieser Klasse ein generelles Problem darstellt.
Die in den Medien sehr oft gelobten Programme “Timescape” und “Mediascape” sind für mich zumindest nicht nutzbarer Spielkram – bei Timescape handelt es sich um ein Tool zur Anzeige neuer Nachrichten aus Twitter, Facebook usw. Des Weiteren werden verpasste Anrufe angezeigt oder die letzten Bilder usw. – also quasi ein “Was ist in den letzten Minuten oder Tagen passiert”-Tool. Grundsätzlich ein netter Gedanke, aber statt Informationen liegt der Hauptaugenmerk auf animierte, fliegende Karteikärtchen, bei denen gerade mal die ersten 30 Zeichen einer Nachricht angezeigt werden… mehr passt nicht auf das animierte Karteikärtchen. Zum Glück wird die Oberfläche nicht unbedingt benötigt: Es gibt für Android zahlreiche, oft kostenlose Zusatztools für Twitter, Facebook und Co.
Ebenso sinnfrei ist Mediascape. Da fliegen dann z.B. MP3-Titel durchs Display – macht sich gut im Sony Ericsson Werbespot, ist in der Praxis jedoch zum einen langsam, zum anderen wenig brauchbar. Auch hier gibt es jedoch kostenlose Alternativen wie z.B. den Meridian Player.
Meine empfohlenen Programme fürs X10 nach einer Woche:
- Tochdown E-Mail Programm – das im Lieferumfang enthaltene Moxier ist zwar äußerst gut, aber Touchdown bietet für meine individuelle Verwendung mit Exchange Server mehr Funktionen
- Nimbuzz: Messenger für MSN, ICQ, Facebook, GoogleTalk, …
- WordPress: Damit kann ich News direkt aus dem X10 in unseren Blog stellen
- 3banana: Notizen incl. Bilder einfach erstellt
- EverOn: Zeichnet mein Leben als Soundfile auf – passiert etwas spannendes, geht man einfach ins Programm und speichert die letzten 30 Sekunden
- Tweetcast: Sehr guter Twitter-Client
- ToMarket: Umfangreicher Einkaufszettel
- S-Banking: Kontoinformationen unterwegs
- Meridian: Media-Player
- Cherry RPlayer: Radio-Player
- xScope GL: Komfortabler Browser, welche Zoom per Fingergesten unterstützt
- Linda Manager: Datei-Browser und Task-Manager
Neben diesen gibt es zahlreiche Tools, Spiele und Anwendungen im Market. Dabei jedoch noch ein Tipp zu den Programmen im Market: Google hat wohl seit langer Zeit Probleme bei der Registrierung von Kreditkarten mit dem Android-Handy – so auch in meinem Test. Eine Kreditkarte ist jedoch Voraussetzung für den Download von Programmen im Market – wer das gleiche Problem hat: Einfach mit dem normalen PC die Kreditkarte hinterlegen. Dann ist das Problem für immer gelöst.
Fazit: Das X10 sieht schick aus und bietet eine umfangreiche Ausstattung. Richtig negativ kann man eigentlich nur den Lautsprecher bewerten, welchen jedoch die meisten Nutzer in der Praxis sowieso selten einsetzen. Somit bin ich begeistert und habe manchmal schon fast den Eindruck, dass es sich um die nächste iPhone Generation handelt. Und diese Meinung reicht dann aus, um das Xperia X10 von mir als klare Kaufempfehlung zu bewerten und es als meinen neuen Begleiter zu ernennen… wäre da nicht das HTC Desire, welches ich irgendwann in den nächsten Tagen testen werde – doch dazu mehr zu einem späteren Zeitpunkt.
MobileNavigator von Navigon nun auch für Android verfügbar
Last Updated on Montag, 15 März 2010 02:48 Written by Cueneyt Montag, 15 März 2010 02:46
Ab sofort können auch Besitzer von Smartphones mit dem Google-Betriebssystem Android die Navigationssoftware MobileNavigator von Navigon nutzen. Die Onboard-Lösung bietet Features wie die Kartenansicht Reality ViewTM Pro, einen Tag-/Nacht-Modus, einen Fahrspurassistenten, einen Geschwindigkeitswarner sowie einen Direktzugriff auf die Kontaktadressen im Telefonbuch.
Der MobileNavigator kann über den Android Marketplace heruntergeladen werden. Zum Marktstart kann das Programm zu Sonderkonditionen erworben werden: So kostet die Regionalversion für Deutschland, Österreich und die Schweiz bis zum 2. Mai 49,95 Euro, die Europavariante schlägt mit 74,95 Euro zu Buche. Danach steigen die Preise auf 59,95 beziehungsweise 89,95 Euro. Vor dem Kauf besteht grundsätzlich die Möglichkeit, das Angebot per “Try&Buy” für 30 Tage unverbindlich zu testen.
Schlagwörter:Android, navigation, navigon | Posted under Android | Keine Kommentare
App von MediPreis für iPhone und Android
Last Updated on Donnerstag, 14 Januar 2010 08:52 Written by Martin Donnerstag, 14 Januar 2010 08:52
Mit dem neuen App von medipreis.de können Sie unterwegs günstige Preise für Arzneimittel und apothekenpflichtige Produkte namhafter Online-Apotheken suchen. Bei nicht preisgebundenen Apothekenprodukten sind Einsparungen bis zu 70 Prozent möglich.
MediPreis
Hersteller: CYBERLINE
Freigabe: 4+
Preis: Kostenlos Download (iTunes Link)
Zur Android-Version geht’s hier (funktioniert nur aus Android-Browser)
Schlagwörter:Android, apotheke, app, iPhone, preisvergleich | Posted under Android, Breaking News, iPhone | Keine Kommentare
Google-Erlkönig NEXUS ONE – in Kürze erhältlich?
Last Updated on Dienstag, 12 Januar 2010 01:38 Written by Martin Mittwoch, 16 Dezember 2009 11:56
Android, das Betriebssystem von Google ist erwachsen geworden. Anfängliche Schwächen und Fehler wurden seitens Google wie gewohnt relativ schnell behoben. Deshalb haben bereits viele Hersteller ein Android-Modell in Ihrem Sortiment – oder haben dieses zumindest für 2010 angekündigt. Der Vorteil: Android ist im Unterschied zu anderen Betriebssystemen für die Hersteller kostenlos. Zudem stellt es eine sehr gute Alternative zum iPhone dar (viele werden übrigens – vielleicht nicht ganz zu Unrecht – auch von der besseren Alternative sprechen).
Sony Ericsson stellt das neue Xperia X10 vor
Last Updated on Mittwoch, 27 Januar 2010 12:58 Written by Martin Dienstag, 24 November 2009 10:06

Mit dem XPERIA X10 erschließt Sony Ericsson eine offene Welt, in der Social Media, Kommunikation und Unterhaltung nahtlos integriert sind. Damit kündigt Sony Ericsson das erste Gerät aus einer Familie von Telefonen an, die mit dem zukünftigen Produktportfolio wachsen wird.
Die neue User Experience-Plattform (UX), hier basierend auf Google Android Donut, verbindet erstklassige Unterhaltungs-Funktionen mit zahlreichen Applikationen, integriert Social-Media-Services und bietet mit seiner intuitiven, grafischen Oberfläche ein einzigartiges Sony Ericsson-Nutzererlebnis.
Timescape und Mediascape
Sony Ericsson Timescape und Mediascape sind die zentralen Elemente der UX-Oberfläche. Funktionen, die helfen Kommunikation zu organisieren und die von Sony Ericsson entwickelt wurden, um eine wirklich intelligente Oberfläche zu schaffen: Timescape sammelt alle Kommunikation an einem Ort und ordnet sie chronologisch an, d. h. SMS, E-Mails, Facebook oder Twitter können in einem Durchgang verwaltet werden. Mit Mediascape werden lokale und online verfügbare Mediadaten auf einer Bedienoberfläche zusammen dargestellt. So findet die Anwendung automatisch gespeicherte Fotos, Videos oder Lieder eines bestimmten Interpreten und schlägt zudem passende Online-Inhalte vor.
Das X10 erkennt außerdem automatisch Verbindungen zwischen Kontakten, Inhalten und Medien: Per “Infinite Button” wird man durch die vernetzte Welt geleitet – sämtliche Interaktionen mit einer bestimmten Person werden in einer Darstellung zusammengefasst. Fotos werden vom XPERIA X10 selbständig sortiert und zugeordnet. Die intelligente Gesichtererkennungssoftware erfasst bis zu fünf Gesichter und verknüpft sie automatisch mit dem Telefonbuch und Messaging-Aktivitäten, die diese Personen betreffen.
Umfangreiche Ausstattung
Neben der neuen Benutzeroberfläche UX besticht das 4 Zoll-Touch-Handy durch seine zahlreichen Kommunikations- und Unterhaltungsfunktionen, die sich bereits bei den Entertainment Unlimited-Modellen bewährt haben. Die 8,1 Megapixel-Kamera schießt gestochen scharfe Fotos und in der Videofunktion zeichnet die Kamera in WVGA-Qualität auf (480×854 Pixel). Im Internet surfen, E-Mails checken oder das nächste Restaurant suchen, ist dank schneller HSPA-Datenübertragung und GPS von überall problemlos möglich.
Intuitive Bedienung
„Das XPERIA X10 und die weiteren Mitglieder der Handy-Familie, die in der ersten Hälfte des Jahres 2010 auf den Markt kommen, stehen beispielhaft für unsere offene und plattformübergreifende Strategie, die dem Konsumenten ein Maximum an Möglichkeiten und ein optimales Benutzererlebnis eröffnet“, sagt Luc van Huystee, Head of Sony Ericsson DACHNL. „Mit seiner neuen UX-Plattform und seinen intelligenten Features lässt das X10 die Grenzen zwischen Kommunikation und Unterhaltung verschwinden und ermöglicht ein offenes und intuitives Handy-Erlebnis. Auch die Reaktion unserer Partner auf das X10 war äußerst positiv – wir freuen uns auf 2010!“
Das Sony Ericsson XPERIA X10 (Quad-Band/EDGE) unterstützt UMTS/HSPA und wird im Lauf des ersten Quartals 2010 in den Farben Sensuous Black und Luster White für 699,- (UVP ohne Vertrag) erhältlich sein.
Kamera
- 8,1 Megapixel-Kamera
- bis zu 16-fach Digital-Zoom
- Autofokus mit Gesichtserkennung
- Bild- und Videostabilisator
- Touch-Fokus
- Smile Shutter
- Foto-Blogging
- Video-Aufzeichnung, -Blogging und -Streaming
- Auto Rotate
- Foto- und Videolicht
Musikfunktion
- Media-Player
- Darstellung von Albencovern
- PlayNow
- TrackID
- Realtones (MP3/AAC)
- Bluetooth Stereo (A2DP)
- UKW-Radio mit RDS
E-Mail und Web
- RSS-Feeds (Web und Foto)
- WebKit-Webbrowser
- Lesezeichen
- Google Suche
- Gmail
- Google Kalender
- Google Maps
- Google Media Uploader
- Google Widgets
- Google Talk
- Microsoft Exchange ActiveSync-Unterstützung
- Instant Messaging
- YouTube-Player
Multimedia und Verbindungen
- Sony Ericsson Timescape und Mediascape
- Android Market
- Sony Ericsson Sync
- 3D-Spiele
- Bewegungssensor
- Touchscreen
- Infinite Button
- Videotelefonie
- Java
- Bluetooth
- Modem
- Synchronisierung
- USB-Unterstützung
- Micro USB
- WLAN
- GPS
- Google Maps
- Geotagging bei Fotos
- Wisepilot Navigationssoftware (3-monatige Testversion)
Weitere Merkmale
- Lautsprecher
- Flugmodus
- Textnachrichten (SMS) / Bildnachrichten (MMS)
- Vibrationsalarm
- Wecker
- Rechner
- Kalender
- Notizen
- Stoppuhr
- Aufgaben
- Anruflisten
- Telefonbuch
- Picture Wallpaper
- Wallpaper Animation
- Textverarbeitungs-Software
- Weltzeituhr
- 3,5mm Klinkenbuchse
Zubehör im Lieferumfang
- Akku
- Ladegerät
- Micro USB-Kabel
- Stereo-Headset
- Bedienungsanleitung
- 8 GB Speicherkarte (microSD)
Zahlen und Fakten
- Größe: 119 x 63 x 13 mm
- Gewicht: 135 g
- Farben: Sensuous Black
- Luster White
- Bildschirm: kratzfester TFT Touchscreen mit 262.000 Farben
- Auflösung: 480 x 854 Pixel
- Größe: 4 Zoll
- Interner Speicher: bis zu 1GB
- Speicherkarte: microSD
- Betriebssystem: Google Android Donut, Version 1.6
- Prozessor: 1 GHz Qualcomm Snapdragon QSD8250
- Netze (Unterstützung):
- UMTS/HSPA 900/1700/2100
- UMTS HSPA 800/1900/2100
- GSM/GPRS/EDGE 850/900/1800/1900
Alle Angaben vorbehaltlich kurzfristiger Änderungen.
Bild, aufgenommen mit dem Xperia X10:
Video, aufgenommen mit dem Xperia X10:
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