Today is Dienstag, 7th September 2010

Archive for the ‘Weitere’ Category


WeTab in Kürze verfügbar

Nach mehrerern Verzögerungen in den letzten Monaten We Tab-140-Motiv 4-3 0-150x100 in hat die WeTab GmbH anlässlich der Internationalen Funkausstellung IFA in Berlin bei einer Presseveranstaltung ihres Technologiepartners Intel die technologische Basis für ihren Tablet Computer bekannt gegeben.

WeTab, das noch im September auf den deutschen Markt kommt, ist weltweit das erste auf MeeGo basierende Tablet. WeTab OS, das Betriebssytem des WeTab, basiert auf der freien Linux Distribution MeeGo und integriert Laufzeitumgebungen für verschiedene weitere Technologien. Damit sind neben nativen Linux-Apps auch viele andere Applikationen auf dem WeTab lauffähig, darunter Android™ Apps, Adobe® Air® Anwendungen, und MeeGo Apps. Die für die Nutzer interessantesten Apps stehen zusammengefasst im WeTab Market zur Verfügung und können hieraus direkt auf das WeTab geladen werden. Entwickler können so in den ihnen vertrauten Sprachen programmieren und Nutzer haben die Wahl aus einer Fülle verschiedenster Anwendungen.

We Tab-111-Motiv 7-3 0-150x100 in “Zusammen mit Intel haben wir in intensiver Entwicklungsarbeit das WeTab OS mit MeeGo für die Anforderungen eines Tablet-Nutzers optimiert. Es läuft äußerst schnell und zuverlässig und bietet neben nativen Apps auch direkten Zugriff auf unzählige webbasierte Apps.”, sagt Stephan Odörfer, Vorstand der 4tiitoo AG, die am Joint Venture WeTab GmbH beteiligt ist. Dazu trägt insbesondere auch der Webbrowser bei, der beim WeTab auf der freien HTMLRendering Bibliothek WebKit basiert und schnelles und komplettes Surfvergnügen inklusive HTML5, Adobe Flash® und Java™ ermöglicht.

Wolfgang Petersen, Director Intel Software and Services Group bei der Intel Deutschland GmbH, sagt: “Das WeTab ist das erste Tablet, das auf MeeGo und dem Intel® Atom™ Prozessor basiert. MeeGo ist für eine breite Palette von Geräten konzipiert. Die Implementierung von Meego auf dem WeTab zeigt, wie das Betriebssystem für die Anwendung auf einem Tablet angepasst werden kann.“

  • Display: 11,6“ mit 1366 x 768 Pixeln, Farbe, Multi-Touch
  • Prozessor: 1,66 GHz Intel Atom N450 Pineview-M
  • Arbeitsspeicher: 1 GB
  • Speicher: 16 / 32 GB, Erweiterung möglich mit SDHC Karten bis zu 32 GB
  • Webcam: ja (1,3 Megapixel)
  • Peripherie: 2 x USB integriert, Cardreader, Audioausgang, Standard SIM Card Slot HDMI
  • unterstützt Java /Flash / Adobe AIR
  • Applikationen WeTab Meta-Store integriert verschiedene Stores, Support für native, Java, Linux, Adobe AIR® und Android Apps
  • unterstützt Multitasking inkl. Live-Infos auf Homescreen
  • Batterielaufzeit: ca. 6 Stunden
  • Unterstützte eBook Formate: ePub, PDF, TXT, Mobipocket, WeBookPremium-Formate ( ab Q4/10)
  • Verbindungen: Bluetooth 2.1 + EDR, WLAN (802.11 a/b/g/n) optional 3G (UMTS/HSDPA)
  • Integriertes GPS-Modul integriert (im 3G-Modell)
  • Sonstiges: Ambient Light Sensor, Beschleunigungssensor, Stereolautsprecher, internes Mikrofon
  • Lieferumfang: WeTab, Netzteil, Displayputztuch, Schutzhülle

Das WeTab mit 16GB Speicher wird bereits ab September für 449,- € erhältlich sein. Das 32GB-Modell mit 32GB Speicher und zusätzlichem 3G/GPS-Modul wird für 569,- Euro angeboten.



iPhone, Nokia und der Empfang

Wie jeder inzwischen weiß, gibt es beim iPhone 4 Empfangsprobleme, wenn der untere linke Bereich des Gerätes berührt wird. Nokia stichelte in seinem Blog, dass man ein Nokia Handy halten könne wie man Lust hat. Auf Grund des größer werdenden Drucks berief Apple eine Pressekonferenz ein und stellte das Problem als generelles Smartphone-Problem dar. Dabei wurden drei Geräte präsentiert, bei welchen das gleiche Problem nachgewiesen wurde – mit teilweise noch drastischerem Empfangsverlust.

Im Netz kursieren seither Videos, an welchen Smartphones unterschiedlichster Hersteller an den möglichen und unmöglichsten Stellen  angefasst werden, um das Problem auch bei anderen Herstellern nachzuweisen. Auch die Hersteller selbst reagierten empört – ganz vorne auch Nokia, welche eine Stellungnahme veröffentlichten, aus welcher hervorging, dass für Nokia schon immer die Funktionalität vor das Design ging. Hat Nokia also keine Probleme oder meint man damit eher, dass man zwar beim Design Zugeständnisse macht, um dann danach das Problem dennoch nicht lösen zu können? Denn auch bei Nokia sind die Probleme bei E72 und E75 hinlänglich bekannt – hier z.B. ein Video zum E75:

Fakt ist, dass Apple das Design hätte tatsächlich so verändern können, dass es zu solch einem drastischen Effekt nicht kommen müsste – ich gehe sogar davon aus, dass der Fehler in dieser Form überhaupt nicht bemerkt wurde … denn erinnern wir uns: Das im Biergarten vergessene iPhone aus April war als iPhone 3Gs verkleidet – und mit solch einem Schutz an der Seite treten nunmal keine Empfangsprobleme auf. Im Labor wiederum hats wahrscheinlich keiner in der Hand gehabt(?)

Fazit: Die Empfangsprobleme beim iPhone 4 sind nachvollziehbar und hätten nicht sein müssen. Bleibt man auf dem Boden der Tatsachen, muss man zugeben, dass dies in der Praxis jedoch nur in schlecht versorgten Gebieten auffallen wird. Wegen des schlechten Netzausbaus in den USA dürfte das Problem dort tatsächlich mehr auffallen als dies in Deutschland der Fall ist. Weiter kann man feststellen, dass auch einige andere Modelle das gleiche Problem haben. Aber es gibt auch ein paar, bei denen das Problem nicht nachvollzogen werden kann: So sehr ich mich zum Beispiel beim HTC Desire anstrenge, erreiche ich keinen Verlust – außer ich decke den hinteren UND den vorderen Bereich mit beiden Händen ab. Es ist also eine etwas schiefe Argumentation, wenn Apple behauptet, dass es sich um ein generelles Problem handelt. Genau so verwegen ist es jedoch auch von Nokia, wenn sich der Hersteller nun als Empfangskönig aufspielen möchte. Telefonieren wir einfach weiter.



Motorola Flipout ab sofort erhältlich

Motorola Flipout-252x300 in Motorola hat mit dem Flipout ein Smartphone geschaffen, das aus der Masse heraussticht und eine Top-Ausstattung bietet. Der smarte Clou: mit einem Dreh am 2,8 Zoll-Touchscreen erscheint die fünfzeilige QWERTZ-Tastatur: Die Tasten sind angenehm groß, durch eine Wölbung vertikal spürbar voneinander abgesetzt und sofort flott zu beackern. Für den individuellen Look gehören austauschbare Cover in vier Trendfarben zum Lieferumfang.

Technisch zeigt sich das Smartphone dank Android(tm) 2.1 überaus variabel: Tausende Apps vom Android Market(tm) stehen zum Download bereit und eröffnen nahezu unbegrenzte Möglichkeiten der persönlichen Konfiguration. Von Anfang an dabei: die wichtigsten Google(tm)-Dienste, wie Google-Suche(tm), Google Maps(tm) und Google Mail(tm)!

Damit das Netzwerken noch einfacher wird, synchronisiert MOTOBLUR(tm) Kontakte, Postings, Nachrichten und Fotos von Facebook®, LastFM, MySpace(tm) und Twitter(tm) sowie private und berufliche E-Mails direkt auf dem Homescreen.

Weitere Highlights:

  • CrystalTalk(tm) PLUS: verstärkt die Stimme und blendet störende Hintergrundgeräusche aus
  • 3 Megapixel Digitalkamera mit KODAK PERFECT TOUCH-Technologie für bessere Fotos
  • UKW-Radio, Stereo-Bluetooth® und 3,5 mm Kopfhöreranschluss
  • HSDPA, WLAN, aGPS und eCompass

Ab sofort ist das Android(tm)-Handy im Quadrat-Format bei O2, The Phone House und Vodafone erhältlich.

ruth_saf_l_dyan_open_set2 005



Wie hält man sein Nokia Handy korrekt?

Ausgelöst durch die aktuellen Empfangsprobleme beim iPhone 4 und des Statement durch Apple, dass das falsche Halten des Handy dies hervorrufe, zeigt Nokia in seinem Blog, auf welche Arten man ein Nokia Handy halten kann: http://conversations.nokia.com/2010/06/28/how-do-you-hold-your-nokia/



Google-Suche per Spracheingabe auf Nokia, Blackberry, iPhone und Android

Nachdem ich gestern die neue Navigationsfunktion in Maps getestet habe, versuchte ich mich heute an “Sprachsuche”, einer neuen App von Google, mit welcher Suchbefehle per Sprache erfasst werden können.

Was einem nach Installation geboten wird, begeistert: Das App wird gestertet, der Suchtext gesprochen und schon kommen die Ergebnisse hierfür im Browser. Die Spracherkennung hat dabei im Test alle Suchphrasen einwandfrei erkannt – nur bei Eigennamen funktionierte die Erkennung nicht komplett zuverlässig.

Die neue Suche per Spracheingabe ist ab sofort für iPhone, Blackberry, Nokia und die meisten Android-Geräte kostenlos verfügbar. Übrigens: Bei Android-Geräten wird damit auch die Erfassung einer Adresse innerhalb Google Maps ermöglicht.



Meine Woche mit dem Samsung Wave S8500

Es ist das erste Smartphone mit BADA, dem neuen Betriebssystem aus dem Hause Samsung. Mit dem neuen, offenen Betriebssystem und zahlreichen innovativen Features möchte der koreanische Hersteller hohe Wellen schlagen. Grund genug, das HTC Desire zur Seite zu legen und mich mit dem neuen Wave S8500 zu beschäftigen.

Das äußere Erscheinungsbild wirkt sehr hochwertig: Sehr flach, sehr handlich und hauptsächlich aus Metall gefertigt. Schon beim Einschalten wird klar: Samsung verbaut mit der neuen Super-AMOLED Technologie eine erstklassige Display-Komponente. Inhalte werden gestochen scharf mit sehr hohem Kontrast und einer unglaublichen Farbbrillianz dargestellt. Egal, ob Videos, Bilder oder Spiele – das Wave begeistert mit einer Darstellung, die fast der eines HD-Fernsehers gleicht. Des Weiteren stellt das Display alle Inhalte äußerst reflektionsarm dar – auch bei Sonneneinstrahlung sind alle Inhalte noch gut und deutlich zu erkennen. Zusätzlicher Vorteil: Die neue Technologie sorgt trotz hochqulitativer Darstellung für weniger Stromverbrauch.

Das 3,3-Zoll große kapazitive Touchscreen reagiert äußerst präzise und schnell, könnte für meinen Geschmack jedoch etwas breiter sein. Insbesondere die QWERTZ-Tastatur ist bei der Texteingabe im Hochformat etwas zu klein – dennoch erstaunlich, dass ich bei der schnellen Texteingabe dennoch genauso wenig Fehler machte wie bei Desire, iPhone oder X10. Sehr nützlich sind hier auch von der Android-Plattform bekannten Textvorschläge – so werden Worte und Wortreihenfolgen abgespeichert und bei erneuter Eingabe automatisch vorgeschlagen.

Herzstück des Wave ist ein 1GHz Prozessor, welcher schnelle Reaktionszeiten garantiert. Dabei ist das Gerät auch multitasking-fähig. Mehrere geöffnete Programme wirken sich dabei glücklicherweise nicht auf die Reaktionszeiten aus – außer bei ”Speicherfressern” wie zum Beispiel dem Rennspiel Asphalt 5 mit äußerst aufwändiger Grafik werden Grenzen gesetzt. Hier sollten nicht alllzu viele Programme mit großem Ressourcenbedarf im Hintergrund geöffnet bleiben.

Grafisch unterscheidet sich das Wave nicht allzu sehr von der bekannten Samsung Oberfläche – denn über das Betriebssystem ist die von Samsung bekannte Oberfläche TouchWiz gelagert. Insofern unterscheidet sich das Wave im ersten Eindruck nicht allzu sehr von den bisher bekannten Samsung Geräten – allerdings mit einigen Android-Elementen. Die Oberfläche kann z.B. ähnlich wie bei Android sehr individuell mit Apps und Widgets gestaltet werden.

Bezüglich Ausstattung lässt das Wave fast keine Wünsche offen: 5-Megapixel-Kamera, 2 GByte interner Speicher, Speicherkartenslot für microSD-Karten, Positionsbestimmung mit A-GPS, WLAN mit neuestem n-Standard (Übertragungsraten von bis zu 450 MBit/s möglich!!!), Bluetooth 3.0 usw. Lediglich unterwegs ist man mit anderen Geräten etwas schneller: Statt aktuell üblichen 7,2 MBit/s ist das Wave nur mit 3,6 MBit/s. unterwegs – der HSUPA Standard für den schnellen Upload kommt gar nicht zum Einsatz. Entschädigt wird man jedoch durch einen hervorragenden Browser, welcher Seiteninhalte schneller als andere Smartphones aufbaut und diese wie auf dem normalen PC anzeigt – lediglich bei Flash-Inhalten verweigert der Browser die Darstellung – eine Eigenschaft, die auch andere Smartphones inklusive iPhone ihr Eigen nennen und in der Praxis normalerweise auch nicht wirklich wichtig ist. Auch der Bedienkomfort des Brwosers ist vorbildlich: So können zum Beispiel per Multitouch Inhalte hergezoomt werden.

Sehr gespannt war ich auf die Kamera – Dass 5 Megapixel auch ganz schön schlecht sein können, haben bereits viele Handymodelle bewiesen. Aber auch hier überzeugt das Wave. Die Bilder erscheinen scharf und wie schon vom Display gewohnt farbenfroh. Lediglich im Dunkeln ist ein nur leichtes Rauschen sichtbar. Das integrierte LED-Licht produziert eine recht hohe Helligkeit, so dass es sogar zu einer Überbelichtung kommen kann, wenn Objekte zu nah am Handy fotografiert werden. Auch auf Videos versteht sich das Wave sehr gut – die HDready Auflösung von 1280×720 Bildpunkten und 30 Frames pro Sekunde  liefert auch bei bewegten Bildern scharfe Ergebnisse.

Der integrierte MP3-Player hat alles, was das Herz begehrt, ist übersichtlich gestaltet und leicht bedienbar. Abgespielte Musik wird über den integrierten Lautsprecher enorm lautstark und mit einer erstaunlichen Klangfülle wiedergegeben – eine Eigenschaft, die mich äußerst erstaunte, verbaut Samsung ansonsten zum großen Teil sonst eigentlich nur Klapperlautsprecher. Beim Betrieb über die Kopfhörer erhält man ebenfalls ein sehr gutes Klangerlebnis, sollte jedoch von den im Lieferumfang enthaltenen keine Wunder erwarten.

Als Navigation wird eine Route66-Lizenz ausgeliefert, welche jedoch nur für einen Testzeitraum von 30 Tagen gültig ist. Möchte man Route66 danach weiter nutzen, werden für eine DACH-Lizenz danach ca. überschaubare 35,- Euro pro Jahr fällig.

Die Überraschung: Phänomenal ist die Betriebszeit des Samsung Wave. Bei extrem intensiver Nutzung, surfen, Push-Mail, Bluetooth und stundenlangen Telefonaten hielt das Gerät dennoch über den kompletten Tag und gab seinen Dienst erst nach 16 Stunden auf – ein Wert, welchen ich bei dieser Nutzung und vergleichbaren Geräten noch nie erreicht habe.

Genug gelobt – jetzt mal zu den Schattenseiten des Wave: Das Betriebsystem BADA ist neu und aktuell veranstaltet Samsung einiges, damit externe Entwickler möglichst schnell viele Zusatz-Apps programmieren. Aktuell werden zum Beispiel Programmierer mit Gesamtprämien von über 2 Millionen US$ Zusatzprämien gelockt, Apps für das neue Betriebssystem zu entwickeln. Aber das was bis jetzt geboten wird, ist einfach viel zu wenig. Zwar gibt es auf dem Gerät recht nette Apps für Facebook und Twitter, aber der integrierte Messenger unterstützt zum Beispiel nur AIMund Googletalk. Die in Deutschland beliebtesten Messenger MSN und ICQ sind weder installiert noch sind für diese Apps verfügbar. Und genau dieses Problem zieht sich durch alle Anwendungen: So ist zum Beispiel auch eine Standardanwendung wie Office Mobile nicht erhältlich.

Glücklicherweise ist zwar für Business-User eine Anbindung an Exchange Server über ActiveSync möglich, diese ist jedoch noch recht unausgereift. So können zum Beispiel die Inhalte von Unterordnern nicht synchronisiert oder angezeigt werden.

Fazit: Das Wave stellt ein Gerät der Spitzenklasse zu einem hervorragenden Preis dar, welches für die meisten Privatnutzer ein optimales Gerät mit einem guten Betriebssystem darstellt. Dass auf eine Vielfalt von Apps noch verzichtet werden muss, ist auf Grund der anderen positiven Eigenschaften zu verschmerzen – zumal diese in recht kurzer Zeit kommen werden. Dafür erhält man mit dem Wave ein Gerät, welches sich durch Schnelligkeit, langer Akkulaufzeit und hohem Komfort auszeichnet und dabei gleich drei Innovationen mitbringt: Bluetooth 3.0, schnellste WLAN Verbindungen dank WLAN-Standard n und der hervorragenden Super-AMOLED-Technologie.



Meine Woche mit dem HTC Desire

Vor einer Woche war es endlich soweit: Nachdem die Liefersituation nahezu hoffnungslos schien, trafen letzten Donnerstag unerwartet doch einige Desire ein… also: Tschüss Xperia X10, es war eine schöne Zeit – auch wenn Du mich beim Telefonieren manchmal geärgert hast – denn Dein Touchscreen schaltet beim Telefonieren nicht ab, was zu unerwünschten Ergebissen führt. Aber schlau von Dir, diesen Fehler bis zu meinem letzten Bericht über Dich zu verbergen … nun aber zu meiner neuen Desiré.

Von außen sehr hochwertig, aber dennoch recht unscheinbar wirkt es. Spreche ich mit anderen über das Gerät, ist die erste Reaktion in den meisten Fällen eine überraschend negative (was sich jedoch in allen Fällen nach wenigen Minuten in Begeisterung wandelt) – wahrscheinlich stammt das wohl recht schlechte Image bei einigen auch, weil diese bei HTC fälschlicherweise sofort an Windows Mobile denken. Aber weit gefehlt – beim Desire handelt es sich zum einen nicht um das erste Android-Gerät aus dem Hause HTC, zum anderen sogar um eines mit der aktuellsten Adroid-Version 2.1 – und die Unterschiede zu den Vorgängerversionen sind nochmals spürbar und bieten deutlich mehr Komfort.

Touchscreen und Bedienung: Der 9,4 cm große Bildschirm mit einer phantastischen Auflösung von 480×800 Pixel stellt alle Inhalte hell und deutlich mit einer bestmöglichen Auflösung dar. Die kapazitive Touchscreen reagiert perfekt auf jegliche Steuerbefehle oder Tastatureingaben – auch wenn ich die Touchscreen selbst als “identisch” zum Komfort eines iPhone bezeichnen würde, hörte ich von anderen, dass diese mit der des Desire noch besser zu Recht kommen. Grund dafür dürfte wohl die übersichtlichere Tastatur und der bessere Kontrast sein. Weiterer Bonuspunkt: Texte können schnell erfasst werden, da das Desire ab dem ersten eingegebenen Buchstaben Wortvorschläge gibt, welche dann durch Betätigen der Space-Taste einfach übernommen werden. Dabei merkt sich das Desire übrigens nicht nur eigene Worte, sondern auch Textmuster. Für das Wort “Willkommen” ist z.B. die Eingabe “Willk” ausreichend – der Rest wird automatisch vervollständigt. Dank der neusten Android-Version 2.1 unterstützt das Desire auch Multitouch – so können z.B. mit zwei Fingern vergrößert oder verkleinert werden.

Betriebssystem: Ich habe vor ein paar Tagen gelesen, dass es im Computer-Bereich “gute” Lösungen gibt, da z.B. mit Linux ein offenes und günstiges Betriebssystem zur Verfügung steht. Bei Handys, so weiter, gibt es nur “böse” Lösungen, da alles zu sehr kommerzialisiert sei. Ich sehe das zwar nicht ganz so, aber halte Android trotz einiger Vorbehalte gegenüber Google, welche viele vorbringen, für das momentan offenste Betriebssystem mit äußerst überzeugender Leistung und viel Potential.

Software: Hier hat HTC eine sehr gute Arbeit gemacht. Neben den in Android mitgelieferten Funktionen bietet das HTC bereits eine erstaunlich umfangreiche und optisch sehr gute Ausstattung – und das ist übrigens auch der Unterschied zum Xperia, bei welchem nach den ersten HTC-Eindrücken das Xperia wie Flickwerk anmutet. So stehen bei HTC bereits bei Auslieferung zahlreiche Widgets zur Verfügung. Bei Widgets handelt es sich um “Mini-Anwendungen”, welche direkt auf der Homescreen ausgfeührt werden. Egal, ob man sich auf der Homescreen das aktuelle Wetter, Termine, Uhr, Kontakte oder den Musikplayer anzeigen möchte – für jeden Bedarf gibt es eine Lösung, bei welcher man in den meisten Fällen noch aus mehreren Designs auswählen kann. Auch weitere HTC-Entwicklungen sind durchdacht und sehr überzeugend. Der Friend-Stream stellt zum Beispiel einen einheitlichen Client für Facebook, Twitter und Flickr dar. Nachrichten im Netzwerk werden so in einem einzigen Client verwaltet. Sehr erfreulich ist in allen Situationen auch die enorme Geschwindigkeit: Das Öffnen von Apps erfolgt ohne die kleinste Zeitverzögerung – und auch der Aufruf von Web-Seiten erfolgt dank des mitgelieferten Browsers in rasanter Geschwindigkeit. Weitere Funktionen runden das Desire ab – wird das Desire zum Beispiel beim Klingeln in die Hand genommen, verringert sich die Lautstärke des Klingeltons – wird es aufs Display gelegt stellt es komplett auf lautlos.

Telefon: Die Telefonfunktion wird über den Touchscreen gestartet. Gewählt wird entweder über das Telefonbuch oder die Tastatur. Um Einträge im Telefonbuch zu finden, tippt man einfach auf die an den Ziffern zugehörigen Buchstaben. Um z.B. den Eintrag “stolz” zu finden, wird einfach 78659 eingegeben. Die entsprechenden Vorschläge werden ab der ersten Eingabe immer angezeigt – das spart Zeit und ist deutlich bequemer als die Suche über eine QWERTZ-Tastatur.

Kamera: Das Desire bietet eine 5-Megapixel-Kamera mit Videoaufnahme-Funktion. Diese liefert meines Erachtens äußerst gute Ergebnisse. Auch hier wieder ein wirklicher Fortschritt im Vergleich zum Xperia: Obwohl das Xperia 8 Megapixel bietet, wird jeder mit der Kamera des HTC sicherlich zufriedener sein: Zum einen kann der Blitz auf Automatik gestellt werden (bei Xperia muss dieser manuell aktiviert werden) – zum anderen ist dieser auch deutlich heller und leuchtet Aufnahmen im dunkeln recht gut aus. Auch die Öffnungszeiten sind deutlich besser: Braucht das Xperia eine gefühlte Ewigkeit zum Start der Kamera-Applikation, steht diese beim Desire innerhalb ca. 1,5 Sekunden zur Verfügung.

Musik: Der integrierte Musikplayer ist übersichtlich und kann per Widget auf den Homescreen gestellt werden. Am Sound beim Hören der Musik über das Headset ist absolut nichts zu bemängeln – über den integrierten Lautsprecher schauts jedoch anders aus: Dünner Klang und zu leise. Da wäre mehr drin gewesen.

Akku: Dass jedes 30-Euro Handy die vielfache Stand-By Zeit hat als aktuellste Hightech-Geräte ist bekannt – und damit muss man sich auch beim HTC anfreunden. Das Gerät bringt einen über den Tag – aber nach 14-20 Stunden ist dann Schluss und wir werden beide müde.

Fazit: Hätte ich zuerst meine kleine Desiré getestet und danach das Xperia, wäre mein Xperia Bericht sicherlich etwas negativer ausgefallen – denn das HTC Desire kann alles, bietet eine ”runde” Gesamtlösung und stellt meines Erachtens aktuell definitiv das beste auf dem gesamten Mobilfunkmarkt erhältliche Gerät dar. Somit fällt es mir ehrlich gesagt schwer, neben dem zu leisen Lautsprecher einen weiteren Fehler zu finden… Für jeden, der Spaß an Technik hat und sich ein Gerät in dieser Preisklasse leisten möchte, gibt es meines Erachtens momentan keine andere Wahl als das Desire.

Die schlechte Nachricht für mich jedoch: Ein Hersteller aus Korea meint, unbedingt ein neues Betriebssystem auf den Markt bringen zu müssen … und ich bin ja sooo gespannt auf Bada im neuen Samsung Wave. Also heißt es bald Abschied nehmen.



WOW!!!! iPad für nur 499 US$

  • Mit AT&T als Partner in den USA – International ab Juni/Juli 2010
  • Kein Vertrag!!! Abrechnung als Prepaid-Produkt
  • UMTS 250MB: 14,99
  • UMTS Datenflat: 29,99 US$
  • iPad hat KEINEN SIM-Lock
  • 16GB = 499 US$ (mit UMTS-Modul: 629 US$)
  • 32GB =  599 US$ (mit UMTS-Modul: 729 US$)
  • 64GB =  699 US$ (mit UMTS-Modul: 829 US$)
  • Verfügbar innerhalb der nächsten 60 Tage WELTWEIT!!!
  • 90 Tage für 3G Modelle


iBooks auf dem iPad

Dank dem neuen iBook Store dürfen sich die Bäume freuen:

Apple-creation-0307-300x199 in

Ansicht im Kindle und im iPad … mmmhh – was ist wohl besser Icon Smile in

Apple-creation-0303-300x199 in

Apple-creation-0305-300x199 in

Größe und Schriftart lassen sich problemlos ändern

Apple-creation-0321-300x199 in

Bilder: engadget.com



Die Zeitungsfunktion im iPad

Das wird die Welt der Tageszeitungen mittelfristig revolutionieren:

Standardansicht wie handelsübliche Zeitung:

Apple-creation-0259-300x199 in

Aber mit Menüauswahl, Links, Detailansichten – Vergrößern von Texten, …

Apple-creation-0261-300x199 in

Apple-creation-0262-300x199 in

wow … selbst Videos sind in den Zeitungsartikeln eingebunden

Apple-creation-0264-300x199 in

… und das ist erst der Anfang bei der Entwicklung dieses Apps.

Fotos: engadget.com




Top